Movie Bridges

 

Gegenstand der Projektarbeit sind das Erstellen und Austauschen zweier Filme. Schülergruppen der beiden beteiligten Länder, Portugal und Deutschland, werden jeweils einen Kurzfilm im Umfang von ca. 30 Minuten kreieren. Die Filme setzen sich aus verschiedenen, jeweils fünf minütigen Sequenzen zusammen, die kulturelle, historische und regionale Aspekte widerspiegeln.

Die Besonderheit dieser Filmarbeit besteht darin, dass beide Ausgangsversionen ohne Kommentare, Geräusche oder akustischen Hintergrund, das heißt ohne jegliche Vertonung produziert werden. Nachdem diese unfertigen Filme bei einem ersten Treffen zwischen den Gruppen am Ende des ersten Projektjahres ausgetauscht werden, besteht die Aufgabe jeder Schülergruppe darin, Recherchen zu Kultur und nationaler Identität des jeweils anderen Landes anzustellen, um die notwendigen Informationen für eine Vertonung des Films über das Partnerland zu erlangen.

Entsprechend der gewählten Themen, reichen die Nachforschungen von Kultur allgemein, über Sprache, Geschichte, bis zu Ernährung, Kleidung, Schule, Sport, Freizeitgestaltung der Jugend, also typische Lebensweisen. Mit diesen Kenntnissen und kreativen Ideen der beteiligten Schüler werden beide Filme akustisch untermalt und kommentiert und bei einem zweiten Treffen in der Partnerschule in Portugal am Ende des zweiten Projektjahres gegenseitig vorgestellt und bewertet.

Die Arbeit an den verschiedenen Filmsequenzen wird das Interesse für das Leben im Partnerland wecken und die Schülergruppen zum aktiven Nach-forschen anregen. Das Ergebnis wird dann abhängig vom Einfallsreichtum der Arbeitsgruppen in vielfältiger Form als fertiger Film zu sehen sein.

Über ein eTwinning Projekt können die Schüler und beteiligten Lehrer ständig in englischer Sprache miteinander kommunizieren und sich gegenseitig Hilfen bei den Nachforschungen geben. Das Projekt beinhaltet auch einen mindestens zwanzig stündigen Sprachkurs in der jeweiligen Landessprache des Partners.

Die geplanten gegenseitigen Besuche der Schülergruppen werden Höhepunkte des bilateralen Projekts sein, das persönliche Zusammentreffen die Achtung vor der Kultur des Partnerlandes fördern und somit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit an den geplanten Filmen und der Präsentation der Ergebnisse bilden.

An der Planung und allen Entscheidungen zum Projekt werden die Schüler maßgeblichen Anteil haben, während die beteiligten Lehrer eher beratenden Einfluss nehmen werden.

Ein bereits im Januar erfolgter vorbereitender Besuch der beteiligten deutschen Lehrer an der Portugiesischen Schule zeigt, dass bei Schülern und Lehrern beider Schulen gleichermaßen großes Interesse für das Projekt besteht und auch die technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung des gemeinsamen Vorhabens geschaffen werden können.