Partnerschulaustausch 2010

Wo wir wohnen und lernen – Где мы живём и учимся.

Flughafen Berlin-Tegel. Montag, 25.10.2010. Die Anspannung steigt. Die Erwartung wächst. Dann endlich öffnen sich die Schiebetüren zum Terminal und sie kommen heraus: unsere russischen Austauschschüler sind endlich auf deutschem Boden gelandet und können von uns in Empfang genommen werden. Nachdem wir St. Petersburg im April verlassen hatten, konnten wir uns mit unseren Partnern nur über das Internet verständigen. So war der Jubel groß, als wir unsere russischen Freunde und Freundinnen wieder in die Arme schließen konnten. Erschöpft von der Reise, ging es dann erst einmal in die Gastfamilien.

Der Dienstag begann schon pünktlich mit der Schulklingel und der Begrüßung durch den Schulleiter des Friedrich Gymnasiums, Herrn Kohl. Anschließend stellten die deutschen Schüler ihr Gymnasium in Form einer Führung und Schnupperstunden im Unterricht vor. Danach ging es ins Rathaus, wo unsere Gäste offiziell in Luckenwalde willkommen geheißen wurden. Anschließend besuchten wir die Bunkeranlage in der Bücherstadt Waldstadt. Hier wurde uns die Bunkeranlage gezeigt, ihre Bedeutung vor dem und während des 2. Weltkrieges sowie die Nutzung durch die Sowjetarmee erläutert. Hier hatten wir auch Bezug zu unserem Projekt „Wo wir wohnen und lernen – Где мы живём и учимся.“, denn hier in der Nähe ist die Namenliste der Sowjetsoldaten gefunden worden. Erst jetzt wurde uns richtig bewusst, was wir mit unserem Projekt vorhatten und wie nahe Geschichte an uns rankam. Viel zu schnell verging der gemeinsame Tag.

Am Mittwoch besichtigten wir Berlin. Dieser Ausflug wird besonders den russischen Gästen immer in Erinnerung bleiben. Keiner hat auch nur im Entferntesten eine so emotionale Führung erwartet. Nicht nur einmal gab es Tränen der Rührung, wenn zu den russischsprachigen Inschriften Schicksale der Menschen erzählt wurden. Auch hier war die Geschichte unserer Region und die von Leningrad wieder ganz nah. Ein nächster Höhepunkt war die Exkursion in unsere Landeshauptstadt Potsdam am Donnerstag. Neben den interessanten Sehenswürdigkeiten wie dem Neuen Palais und Sans Souci, besichtigten wir das historische Schoss Cecilienhof. Wir bekamen einen Eindruck, wie Geschichte gemacht wird.

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Präsentation unseres Projektes (bitte etwas Geduld bis die Präsentation startet)

 

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