Konsequent wurden Bezüge zur Gegenwart aus dem Schicksal des
Protagonisten gesucht und dabei auch immer wieder die Frage nach den
Ursachen für sein Scheitern und danach, ob sie bis heute überwunden
wurden, gestellt. Die zentralen Figuren wurden gedoppelt, andere
vervielfacht, um so möglichst viele Facetten sozialer und privater
Entfremdung, Isolierung und Ausbeutung zu zeigen. Den Intentionen des
Autors Georg Büchner folgend wurden die Szenen des Stückes frei
kombiniert. Vieles wurde auf das Wesen gekürzt. Das Hauptaugenmerk lag auf
der theatralen Darstellung. Heraus kam ein sehr schnelles, überaus
abwechslungsreiches, buntes, bildkräftiges Stück voller überraschender und
berührender Ideen auf einer geschickt und liebevoll eingerichteten Bühne.